Schulprogramm
des
Rudolf-Rempel-Berufskollegs

A. Leitideen (auch als PDF)

B. Arbeitsschwerpunkte (auch als PDF)
         

Beratungskonzept (nur als PDF)

Differenzierungskonzept (nur als PDF)  

Förderkonzept (nur als PDF) 

Fortbildungskultur (nur als PDF) 

Medienkonzept (nur als PDF) 

Qualitätssicherungskonzept (nur als PDF) 

Umweltkonzept (nur als PDF) 

Unterrichtssicherungskonzept (nur als PDF)  

C. Leistungsdaten 2009/2010 (nur als PPT)

D. Archiv: Leistungsdaten, Schulberichte, Schulprogramme

 

Leitideen zur Weiterentwicklung des 
Rudolf-Rempel-Berufskollegs

  

  

Rudolf Rempel

Rudolf Rempel war ein erfolgreicher Bielefelder Kaufmann. In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte er ein politisches Engagement für demokratische Rechte und die Beseitigung sozialer Missstände, was für einen Kaufmann seiner Zeit ungewöhnlich war. Sein politisches Engagement war auch stets ein Engagement für seine Heimatstadt.

   
   

Fundamente
der 
Bildungs-
arbeit

An diese wesentlichen Lebensumstände Rudolf Rempels knüpfen die Fundamente der Bildungsarbeit des Rudolf-Rempel-Berufskollegs an:
   
Die Schülerinnen und Schüler qualifizieren sich durch den Erwerb von Kenntnissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erfolgreicher kaufmännischer Tätigkeit.
 
Die Schülerinnen und Schüler haben Anspruch auf eine Erziehung zu Selbstbestimmung in sozialer Verantwortung.
 
Die Schülerinnen und Schüler sind mit Gesellschaft, Arbeit, Umwelt, Freizeit in der Stadt Bielefeld und ihrer Umgebung verbunden. Bei aller für kaufmännische Schulen selbstverständlichen Weltoffenheit ist die Bindung an die Region Bielefeld eine besondere Grundlage der Bildungsarbeit der Schule.

Die Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt der Schule. Das Rudolf-Rempel-Berufskolleg will ihnen und allen anderen am Schulleben beteiligten Personen einen Lebensraum bieten, in dem sie sich wohlfühlen können.

   
   

Vorbild-
funktion von
Rudolf Rempel

Rudolf Rempel hat in der Vergangenheit in seiner Person Eigenschaften vereinigt, die den Schülerinnen und Schülern vorbildhaft für die Gestaltung der eigenen Zukunft sein können:
  
berufliche Kompetenz als Kaufmann,
 
Bereitschaft und Mut, auch bei gesicherter Existenz für die demokratischen Rechte einzutreten und sich politisch zu engagieren,
 
Engagement für soziale Probleme.

   
   

Ziele der
Bildungs-
arbeit

Sinnvolle Lebensgestaltung, Entwicklung der eigenen individuellen Fä-higkeiten ungeachtet des Geschlechts, beruflicher und wirtschaftlicher Er-folg, aktives und kritisches Teilnehmen am Leben der Stadt und am Leben in der Region sowie Weltoffenheit leiten sich daraus als Ziele der Bildungs-arbeit des Rudolf-Rempel-Berufskollegs ab.

   
   

Zukunfts-
orien-
tierung

Bildung muss zukunftsorientiert sein. Die Schülerinnen und Schüler können erwarten, dass die am Rudolf-Rempel-Berufskolleg erworbenen Fach- und Schlüsselqualifikationen künftige für jeden persönlich Chancen und Vorteile bringen.

Dies bedeutet einen Anspruch auf qualifizierten Unterricht. Die sich ständig ändernde Wirtschaft und Gesellschaft stellen für die Schule eine Herausforderung dar, der sie sich stellt und die es bewältigen will.

Das gilt insbesondere für
  
die wirtschaftlichen Veränderungen im Binnenmarkt Europa und angesichts der Globalisierung
 
die Herausforderungen durch das Spannungsverhältnis von Ökonomie
und Ökologie,
 
die Weiterentwicklung der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, deren reflektierte Nutzung Unterrichtsgegenstand ist.

Folge dieser Veränderungen ist die Änderung der notwendigen Qualifikationen. Die Schule will diese Änderungen aufnehmen und verarbeiten. Die Anforderungen an erfolgreiche Qualifizierung für berufliche Tätigkeit werden allerdings nicht nur von der Schule selbst gestellt, sondern auch ständig neu auf dem Arbeitsmarkt definiert. Dies muss in die Bildungsarbeit der Schule einfließen.

   
   

Selbstbe-
stimmung
in sozialer
Verant-
wortung

Selbstbestimmung in sozialer Verantwortung bedeutet die Handlungsfähigkeit im Berufsfeld Wirtschaft und Verwaltung sowie darüber hinaus in allen Bereichen gesellschaftlichen Lebens. Handlungsfähigkeit beinhaltet, in verschiedenen Rollen Bereitschaft und Fähigkeit zu entwickeln
  
sich mit anderen zu verständigen,
 
mit anderen zusammenzuarbeiten,
 
sich mit Werten und Wertsystemen auseinander zusetzen, zu urteilen und sich zu entscheiden.

Berufsbildende Schulen stehen in einem Spannungsfeld unterschiedlicher Gruppen, die Interesse an der Arbeit haben. Das gilt auch für das Rudolf-Rempel-Berufskolleg. Auftretende Konflikte werden friedlich und nach demokratischen Regeln gelöst.

   
   

Gleichstellung
von 
Frau und Mann

Trotz der formalen rechtlichen Gleichstellung ist die Zugehörigkeit zum weiblichen bzw. männlichen Geschlecht immer noch eine, die gesellschaftliche Realität prägende Kategorie.

Ziele des Rudolf-Rempel-Berufskollegs sind
  
Im Schulleben, bei schulischen Vorhaben, Projekten und bei der Gestaltung des Unterrichtes werden die unterschiedlichen Lebenssituationen und Interessen von Frauen und Männern von vornherein und regelmäßig berücksichtigt. Den Schülerinnen und Schülern wird die Möglichkeit gegeben, ihre individuellen Fähigkeiten ungeachtet tradierter Rollenmuster weiter zu entwickeln.
 
 Die Gleichstellung von Frau und Mann wird als durchgängiges Prinzip auch bei der Gestaltung des Arbeitslebens von Lehrerinnen und Lehrer angewendet, indem der Gleichstellungsgedanke systematisch in die Planung, Durchführung und Bewertung von Maßnahmen integriert wird.

Auf diese Weise soll die gesellschaftliche Gleichstellung von Frauen und Männern durch die Bildungsarbeit am Rudolf-Rempel-Berufskolleg unterstützt werden.

   
   
Öffnung
von 
Schule

Das Rudolf-Rempel-Berufskolleg versteht sich als offene Schule. Durch eine Beteiligung aller mit der Schule verbundenen Gruppen soll das Schulleben bereichert und gefördert werden. Die bewusste Öffnung von Unterricht und Schulleben bedeutet auch, dass sich die Schule verpflichtet fühlt, realitätsbezogen zu arbeiten und dafür "Wirklichkeit" in die Schule hereinzuholen. Kooperation ist deshalb ein wichtiges Merkmal der schulischen Arbeit.

Das Rudolf-Rempel-Berufskolleg ist untrennbar mit der Stadt Bielefeld als Gemeinwesen und als Kommune verbunden. So verstanden leistet die Schule einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung Bielefelds und der umliegenden Region. Diese enge Verbundenheit soll in Schulleben und Unterricht zum Ausdruck kommen.

   
   

Schulklima

Die Gestaltung des Schulklimas, das heißt der zwischenmenschlichen Beziehungen innerhalb der an der Schule beteiligten Gruppen und zwischen diesen Gruppen sieht das Rudolf-Rempel-Berufskolleg als wesentliche Aufgabe an. Der Umgang miteinander und untereinander soll geprägt sein durch gegenseitige Achtung und gegenseitige Bereitschaft, auf den anderen einzugehen.

   
   
   
   

Arbeitsschwerpunkte 2010 bis 2012
"Gemeinsam zum Erfolg"  

   
   

Selbstver-
ständnis

Das Rudolf-Rempel-Berufskolleg hat als Grundlage der zukünftigen Arbeit das Motto „Gemeinsam zum Erfolg“ gewählt. Konkret bedeutet das für Lernende und Lehrende:

Zusammenarbeit der an Schule Beteiligten mit dem Ziel hoher Qualität der Bildung und optimaler Vorbereitung auf die berufliche Zukunft
   
Individuelle Förderung und Übernahme von Eigenverantwortung für den Lernprozess
   
Einsatz schüleraktivierender Methoden, soziales Lernen und Einbeziehung aktueller Medien
  
Herstellung von Berufsbezug und Praxistransfer
  
Transparenz und Durchlässigkeit des Lehr- und Lernangebots hinsichtlich der Sekundarstufe I als auch im Hinblick auf Ausbildung und Studium 
  
Weltoffenheit, interkulturelle Kompetenz und Integration sowie
  
Überprüfung der Bildungs- und Erziehungsprozesse durch Qualitätsmanagement

Die Vermittlung umfassender beruflicher, gesellschaftlicher und personaler Handlungskompetenz sowie die Vorbereitung auf lebenslange Lernprozesse ist das Ziel. Die Weiterentwicklung des Rudolf-Rempel-Berufskollegs in dem genannten Sinne in den nächsten zwei Jahren erfolgt in folgenden Bereichen:

  1. Berufsschule (duales Ausbildungssystem)
  2. Vollzeitschulische Bildungsgänge
  3. Fachschule
  4. Übergreifende Entwicklungsaufgaben

Die hier beschriebenen Arbeitsschwerpunkte beinhalten beispielhafte Vorhaben, die dem Motto „Gemeinsam zum Erfolg“ gerecht werden und deren Übertragung auf andere Bildungsgänge und Projekte geprüft wird.

   
   

1 Berufs-
schule

In den Bildungsgängen des dualen Ausbildungssystems steht die Vermittlung der beruflichen Fachbildung im Mittelpunkt. In Kooperation mit der ausbildenden Wirtschaft, den zuständigen Stellen und Verbänden werden auch in Zukunft organisatorische und inhaltliche Ausbildungsfragen im Sinne einer Optimierung der Ausbildung entschieden.

Der Ausbau von Kooperationen stellt eine wesentliche Aufgabe dar. Das Modell zwischen dem Bildungswerk der Versicherungswirtschaft und dem Rudolf-Rempel-Berufskolleg ist ein Beispiel für langjährige und erfolgreiche Kooperation: Referenten aus der Praxis werden nach einem gemeinsam erstellten Plan, der in die methodisch-didaktische Jahresplanung integriert ist, in den Fachunterricht einbezogen. Im Verlauf des zweiten Halbjahres 2010 wird diese Kooperation extern evaluiert. Die Ergebnisse werden zur Optimierung beitragen. Möglichkeiten des Transfers - von Teilen des Modells - werden erörtert.

Kooperationen in Form gemeinsamer Projekttage, auf denen die Auszubildenden Praxisprojekte vorstellen und gegenseitig von den gemachten Erfahrungen profitieren, finden zur Zeit im Bildungsgang der Veranstaltungskaufleute jährlich statt. Sie sind eine weitere Komponente der Kooperation, deren Übertragung auf andere Berufsschulbereiche angestrebt wird.

Nach dem Prinzip „Für jeden Abschluss einen Anschluss“ bietet das Rudolf-Rempel-Berufskolleg für Berufsschülerinnen und -schüler interne und externe Möglichkeiten der weiteren Qualifizierung. Intern sind der Erwerb der Fachhochschulreife und der Allgemeinen Hochschulreife durch den Besuch der Klassen 12 und 13 der Fachoberschule und die berufliche Weiterbildung in der Fachschule (siehe 3) möglich.

In Verhandlungen mit öffentlichen und privaten Fachhochschulen sollen extern Anrechnungen erreicht werden, um darüber den Stellenwert der Berufsausbildung zu erhöhen bzw. europäische Credit-Punktsysteme zu erproben. Darüber hinaus soll durch die Integration von Ausbildung (in Betrieb und Berufskolleg) und Studium (Triales Studium) ein kurzer Weg zum Bachelor angeboten werden. Dieses Modell wird am Rudolf-Rempel-Berufskolleg zurzeit in zwei Varianten in den Ausbildungsbereichen Industrie (mit der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie) und Banken (Fachhochschule des Mittelstandes und Volksbanken) erprobt. In den nächsten zwei Jahren sollen Erfahrungen gesammelt und mit den Beteiligten Transfermöglichkeiten erörtert werden.

   
   

2 Vollzeit-
schulische
Bildungs-
gänge

Mit dem Besuch eines vollzeitschulischen Bildungsganges werden berufliche Kenntnisse und Berufsabschlüsse nach Landesrecht vermittelt; darüber hinaus wird der Erwerb allgemeiner Berechtigungen (Mittlerer Bildungsabschluss, Fachhochschulreife, Allgemeine Hochschulreife) ermöglicht.
 
2.1 Für die Schülerinnen und Schüler soll die Durchlässigkeit zwischen der Sekundarstufe I und dem Rudolf-Rempel-Berufskolleg erhöht werden, um eine bewusste Entscheidung für eine kaufmännisch-verwaltende Ausbildung zu erleichtern. Im vergangenen Schuljahr sind dazu drei Kooperationsverträge mit Realschulen abgeschlossen worden. Die guten Erfahrungen daraus bilden die Grundlage für die Weiterentwicklung der Kooperation.
2.2 Die Durchlässigkeit im Hinblick auf ein Studium ist gemeinsam mit anderen kaufmännischen Berufskollegs des Bezirks durch eine Kooperation mit der Fachhochschule des Mittelstandes erreicht worden. Die Ausbildung zum/zur kaufmännischen Assistenten/Assistentin ist integriert in die Bachelorqualifizierung an der Fachhochschule des Mittelstandes, sodass in vier Jahren der Bachelor erreicht werden kann. Im September sind die ersten Absolventen fertig. Dieses Modell gilt es weiter zu begleiten und zu entwickeln, da es für alle Beteiligten eine große Herausforderung darstellt.
2.3 Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Berufsorientierung, um nach der vollzeitschulischen Ausbildung in der Höheren Handelsschule oder dem Wirtschaftsgymnasium sinnvolle Anschlussmöglichkeiten aufzuzeigen. Mit dem jährlichen Berufsinformationstag - Zielgruppe sind die Unterstufen der genannten Bildungsgänge - und dem Tag der Logistik in Zusammenarbeit mit dem Verband des Verkehrsgewerbes werden Berufe von Auszubildenden und Praktikern erlebbar und erfahrbar gemacht und erste persönliche Kontakte geknüpft. Diese Veranstaltungen bedürfen der Evaluation und Optimierung.
2.4 Mit dem Beginn des Schuljahres 2010/2011 können die neu eingerichteten Selbstlernzentren durch die Schülerinnen und Schüler genutzt werden. Im Sinne der Übernahme von Eigenverantwortung für den eigenen Lernprozess kann hier selbstständig gearbeitet werden: Lernsoftware kann genutzt und auf Materialien auf der Plattform Moodle kann zurückgegriffen werden. Die Vervollständigung der Selbstlernmaterialien und das Motivieren und Anleiten der Schülerinnen und Schüler zum Selbstlernen sind die Aufgaben, die angegangen werden müssen.
   
   
3 Fach-
schule
Für die Unternehmen der Region und der Stadt Bielefeld ist das Weiterbildungsangebot der Fachschule eine wichtige Größe zur Sicherung der Position am Markt. Die betriebswirtschaftliche Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schafft praxisorientierte Fachkompetenz für mittlere und gehobene Führungsaufgaben aber auch für den Weg in die Selbstständigkeit. Darüber hinaus ist der Erwerb der Fachhochschulreife möglich; eine Anrechnung auf das Studium mit verschiedenen Institutionen ist vereinbart.
 
3.1 3.1 Die jährliche Durchführung des ECON-Tages im September beinhaltet die Präsentation der Praxisprojekte der Mittelstufen. Die extern beauftragten Projekte werden sowohl durch den Einsatz von Fach- und Praxiswissen als auch durch Teamarbeit, Kreativität und Ergebnisorientierung erreicht. Die in der Fachschule erworbenen Kompetenzen werden so eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Eine wichtige Aufgabe besteht darin, die jährlich notwendigen Projekte zu akquirieren, die Standards der Präsentation sicherzustellen und die Fachschule damit am Markt als Weiterbildungsinstitution weiter zu etablieren.
3.2 3.2 Dieses Ziel wird auch durch die begonnenen dualen Fachschulstudiengänge (Kombination der Berufsausbildung mit dem Abschluss der Fachschule) im Bereich von Logistik, Industrie und Großhandel unterstützt. Dieser Zweig der Fachschulausbildung muss durch Bekanntmachung und inhaltliche Profilierung in den nächsten zwei Jahren gestärkt werden.
3.3 Im Rahmen der CoE-Initiative (Center of Excellence) der Regionalkonferenz der Bezirksregierung hat das Rudolf-Rempel-Berufskolleg seine Arbeit dem Schwerpunktbereich Marketing und Export und dem Transfer zwischen Theorie und Praxis gewidmet. Diese Profilierung leitet sich aus den langjährigen Erfahrungen in der Fachschule ab. Auch in diesem Schuljahr wird dazu im November eine Veranstaltung durchgeführt. Die inhaltlichen Ergebnisse der Thematik müssen in die didaktisch-methodischen Jahresplanungen implementiert werden.
   
   
4 Übergrei-
fende Ent-
wicklungs-
aufgaben
In den kommenden zwei Jahren stehen die folgenden übergreifenden Entwicklungsaufgaben im Fokus der Arbeit:
 
4.1 Das Rudolf-Rempel-Berufskolleg hat ein Konzept „Mit Vielfalt umgehen, Stärken ausbauen, Schwächen abbauen“ als Bestandteil des Schulprogramms verabschiedet. Es umfasst Elemente des Forderns und Förderns und geht von einer gemeinsamen Verantwortung von Lehrenden und Lernenden für den Erfolg des Lernprozesses aus. Die bisher praktizierten Fördermaßnahmen müssen in den nächsten zwei Jahren evaluiert und auf dieser Basis optimiert werden, um bei der Beantragung des Siegels für individuelle Förderung erneut erfolgreich sein zu können.
4.2 Die Europa-Orientierung der Schule wird in den kommenden Jahren durch das Angebot von Sprachzertifikaten, Auslandspraktika, Schüleraustausch und bilingualen Fachunterricht weiter ausgebaut. Der Internationale Bildungsgang EIBE (European International Business Education) sowie die Europaprojekte „Werte in meinem Leben – Europas Jugend im Dialog“ und „Netzwerk zur Implementierung eines europäischen Wirtschaftsabiturs“ müssen gemeinsam mit den europäischen Partnern realisiert werden. Die Schule möchte das 2009 verliehene Siegel „Europaschule in NRW" erneut bestätigt bekommen.
4.3 Im Rahmen der Organisationsentwicklung steht der Bau einer Mensa für das Rudolf-Rempel-Berufskolleg im Mittelpunkt der Arbeit der nächsten zwei Jahre. Knapp 5000 Schülerinnen und Schüler, ca. 180 Lehrerinnen und Lehrer sowie Büro- und Servicepersonal benötigen nicht nur Räume des Lernens, sondern auch eine angemessene Verpflegungssituation. Mit Unterstützung der Stadt Bielefeld und des Fördervereins soll dieses Ziel in den nächsten zwei Jahren erreicht werden.

Eine Organisation in der genannten Größe muss Steuerungsinstrumente entwickeln, die die Delegation von Verantwortung sowie gleichermaßen die Unterstützung der Verantwortungsträger und die Ausrichtung der Arbeit am formulierten Leitbild realisiert. Hier wird das Instrument der Bildungsgangaudits erprobt werden, in denen Schulleitung und Bereichsverantwortliche den Status Quo reflektieren und neue Ziele vereinbaren.

Die Weiterentwicklung des Rudolf-Rempel-Berufskollegs ist maßgeblich von den Ideen und Umsetzungsbemühungen des Kollegiums abhängig. Ein institutionalisiertes Ideenmanagement im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses befindet sich nach einer Pilotphase in der Erprobung und soll nachhaltig implementiert werden.

Die Qualifizierung/Fortbildung des Kollegiums an den Erfordernissen der Bildungs- und Erziehungsarbeit ist darüber hinaus eine wesentliche und ständige Aufgabe.

4.4 Vielfalt an Bildungsangeboten, heterogene Schülerschaft, ständiger Informationsaustausch mit Schülerinnen/Schüler, Eltern, Unternehmen, Verwaltungen, anderen Bildungseinrichtungen und ein beginnender Wettbewerb um künftige Kunden (Schülerinnen/Schüler) kennzeichnen die Situation eines Berufskollegs. Es wird darum ein unverwechselbares Erscheinungsbild für die inneren Prozesse und die Kommunikation nach außen benötigt. In diesem Zusammenhang stehen für das Rudolf-Rempel-Berufskolleg im Schuljahr 2010/2011 die Überarbeitung des Logos, ein Konzept für Messeauftritte und die Aktualisierung von Werbemitteln (Aufsteller, Flyer, Imagebroschüren, Internetauftritt) im Mittelpunkt. Die Unverwechselbarkeit des Rudolf-Rempel-Berufskollegs muss mit Spielraum für Kreativität und den Besonderheiten von Bildungsgängen kombiniert werden. Darüber hinaus sollen Schulraum und Freiflächen neu gestaltet werden.
   
   
   
   

Archiv: Leistungsdaten, Schulberichte, Schulprogramme   

   
   
Leistungsdaten,
Schulberichte
Schulprogramme

Schulberichte und Leistungsdaten seit dem Schuljahr 1996/97 können hier heruntergeladen werden. Seit 2006/2007 werden die wichtigsten Kennzahlen der Schule als Leistungsdaten veröffentlicht und das Schulprogramm nicht mehr jährlich aktualisiert.
  

Schulprogramm 2008 - 2010 (HTML)
Leistungsdaten 2008/2009 (PPT, 995 KB)
  
Schulprogramm 2006 - 2008 (HTML)
Leistungsdaten 2007/2008 (PPT, 995 KB)
Leistungsdaten 2006/2007 (PPT, 756 KB)

  
Schulprogramm 2005/2006 (HTML)
Schulbericht 2005/2006 (255 KB)
Leistungsdaten 2005/2006 (PPT, 750 KB)
  
Schulprogramm 2004/2005 (HTML)
Schulbericht 2004/2005 (356 KB)
   
Schulprogramm 2003/2004 (HTML)
Schulbericht 2003/2004 (338 KB)
   
Schulprogramm 2002/2003 (HTML)
Schulbericht 2002/2003 (304 KB)  
  
Schulprogramm 2001/2002 (HTML)
Schulbericht 2001/2002 (290 KB)
  
Schulbericht 2000/2001 (424 KB)
 
Schulprogramm 1999/2000 (HTML)
Schulbericht 1999/2000
(562 KB)
 
Schulprogramm 1998/1999 (HTML)
Schulbericht 1998/99
(2072 KB)
 
Schulbericht 1997/98 (850 KB)
 
Schulbericht 1996/97 (3626 KB) 
   
   

  


Rudolf-Rempel-Berufskolleg
Kaufmännische Schule
der Stadt Bielefeld

An der Rosenhöhe 5
33647 Bielefeld

Tel.: 05 21 - 51 54 10
Fax: 05 21 - 51 54 06

Home page Webmaster